Mutterschaftsvorsorge/

Schwangerschaftsbetreuung

Schwangerschaftsvorsorge PLUS

 

Gesunde Mutter – gesundes Kind

Sicherheit und Schutz für Ihr Baby

 

Für Ihre Krankenkasse beginnt die Schwangerschaftsvorsorge mit der Feststellung der Schwangerschaft und endet mit der Entbindung. Laut Mutterschutzgesetz werden alle erforderlichen Untersuchungen im Mutterpass festgehalten. Zum Vorsorgeprogramm der gesetzlich vorgeschriebenen Mutterschaftsrichtlinien gehören die nachfolgenden Leistungen:

Untersuchung in 4-wöchigen, später in 2-wöchigen Abständen mit Blutdruckmessung, Gewichtsüberprüfung, Urinkontrolle, Gebärmutterwachstum und Überprüfung des Muttermundes, Blutabnahme in regelmäßigen Abständen (Ausschluß von Infektionen, Bestimmung der Blutgruppe, des Rhesus-Faktors, Hämoglobinwert und Antikörpersuchtest).

 

Ultraschalltermine laut Gesetz (siehe Mutterpass)

09. bis 12. SSW

18.bis 22. SSW

29. bis 23. SSW

Nach Überschreiten des Geburtstermins 2-tägige bzw. tägliche Kontrolle bis Geburt.

Unser individuelles Versorgungs-und Praxisangebot :

 

  • bis zur 28.SSW Beratung und Unters.aller 4 Wochen (z.B.Urin/Gewicht etc.)
  • bis zur 38.SSW Beratung und Unters.aller 2 Wochen (z.B.Urin/Gewicht etc.)
  • nach der 38.SSW wöchentliche Unters.und Beratung
  • nach Überschreitung des Geburtstermin (GT) aller 2-3 Tage
  • reguläre Blutabnahmen ca. 26.bis 28.SSW  II.AK-Suchtest / Blutbild / etc.
  • ca. 35.bis 37.SSW  Hepatitis-AG-Suchtest
  • Blutzuckerbelastungstest ( oGTT – oraler Glukose-Toleranztest )
  • ab der 28.SSW erfolgt 2 x wöchentlich eine Cardiotokographie ( CTG )

 

                Darstellung der kindl. Herztätigkeit und Messung der Gebärmutter-

                Kontraktionsfähigkeit (Wehen) – ( laut KK 2x/tägl.möglich )

 

 

Die regulären Schwangerschaftskontrolltermine sind Dienstags und Freitags in der Frühsprechstunde ( 8-12 Uhr). Sondertermine oder individuelle Ultraschalltermine

können gesondert in Ausnahmefällen vereinbart werden.

 

  • Erstrimester – Suchtest

    Den Ersttrimester-Suchtest (Nackentransparenz-Messung, PAPP-A-Test) empfehlen wir in der 10.-14.SSW. Mit der Messung der Nackenfalte des Kindes (NT) kann ein erhöhtes Risiko für das Down-Syndrom mit 80%-iger Sicherheit festgestellt werden.

    In Kombination mit einer mütterlichen Blutuntersuchung (AFP, freies Estriol und ß-HCG ) erhöht sich die Erkennungssicherheit auf 90%.

  • Zweittrimester-Suchtest ( Triple-Test )

    Eine Blutanalyse ab der 16.Schwangerschaftswoche kann einen „offenen Rücken“ (Spina bifida) beim Kind mit 90%-iger Sicherheit nachweisen. Darüber hinaus ist das Down-Syndrom mit 65%-iger Sicherheit nachzuweisen. Aus der mütterlichen Blutprobe werden drei Hormone (AFP, freies Estriol und ß-HCG) bestimmt. Zusätzlich erfolgt eine sonographische Feindiagnostik mittels 3D/4D – US.

  • 3D / 4D – Ultraschall

    Ein besonderes Erlebnis stellt sicherlich der 3D-Ultraschall dar. Bei richtiger Lage Ihres Kindes wird das Gesicht und andere Körperteile bereits vor der Geburt in erstaunlich fotorealistischer Abbildung sichtbar. In der erweiterten Mutterschaftsvorsorge wird diese Untersuchung um die 30.Schwangerschaftswoche durchgeführt.

  • Doppler-Ultraschall in der Schwangerschaft

    Dieser Ultraschall in der 34.-36.Schwangerschaftswoche dient zur Beurteilung der kindlichen Entwicklung. Hierbei werden die Durchblutung der Nabelschnur und der Gebärmuttergefäße gemessen. Sie geben Aufschluß über die Sauerstoffversorgung und somit den optimalen Nährungs- und Entwicklungszustandes Ihres Kindes.

  • Test auf Toxoplasmose

    Die Infektionskrankheit Toxoplasmose kann während der Schwangerschaft von der Mutter auf das Kind übertragen werden. Beim Ungeborenen kann sie zu schweren Mißbildungen mit Gehirnschädigung und/oder Erblindung führen. Eine Blutentnahme zeigt, ob bei Ihnen eine akute Infektion oder ein Schutz vor der Erkrankung vorliegt. Schwangere, die Kontakt zu Katzen haben, regelmäßig im Garten arbeiten, mit rohem Fleisch oder Hartkäsesorten zu tun haben, sollten diesen Test durchführen lassen, da dies die häufigsten Infektionsquellen sind.

  • Test auf ß –Streptokokken

    Beta-Streptokokken sind Bakterien, welche relativ häufig in Scheide oder Darm vorkommen können, meist keine Beschwerden verursachen und für die Schwangere selbst keine deutliche Gefahr darstellen. Allerdings besteht für das Neugeborene eine Gefährdung, so könnte es z.B.an einer Hirnhautentzündung (Meningitis),  Lungenentzündung (Pneumonie) oder Kindbettfieber (Puerperalsepsis) erkranken.

    Die zuständige Medizin.Fachgesellschaft empfiehlt besonders in der 35.bis 37.SSW eine vorbeugende Diagnostik. So kann im Erkrankungsfall noch vor der Geburt eine notwendige Antibiotikabehandlung erfolgen.

Sprechzeiten

Mo - Do

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Di                   

Fr                   

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