Krebsvorsorgeuntersuchung

Einmal im Jahr, ab dem 20. Lebensjahr, ist eine Tastuntersuchung des Genitales erforderlich, was eine Regelleistung ist und von allen Krankenkassen übernommen wird.

GynKH Uteruskarzinom

Zur Krebsvorsorge gehört:

  • Untersuchung der Schamlippen, der Scheide, des Muttermundes
  • Abstrichentnahme zur Zellgewinnung vom Muttermund und aus dem Gebärmutterhalskanal mit nachfolgender mikroskopischer Untersuchung der Zellen
  • Tastuntersuchung der Gebärmutter und der Eierstöcke
  • Tastuntersuchung der Brüste und der Achselhöhlen ab dem 30. Lebensjahr
  • Beratung über Verhütungsmöglichkeiten

Der Zervixkrebs ist der am frühesten auftretende Unterleibskrebs der Frauen. Durch regelmäßige zytologische (Pap-Abstrich) und kolposkopische Untersuchungen, ist das Risiko jedoch minimierbar.

Beim Gebärmutterkarzinom sind überwiegend 74 % der Frauen im Klimakterium und nach der Menopause betroffen. Ca. 5 % sind jünger als 40 Jahre.  In Deutschland wurden im Jahr 2002 mehr als 11.000 Neudiagnosen gestellt. Die Erkrankungsrate pro Jahr ist in den letzten Jahren gestiegen und liegt momentan bei 25:100.000 Frauen. Weitere Informationen (mit der Maus auf den Kreis)

 

Der Eierstockkrebs  ist trotz aller Fortschritte der operativen und medikamentösen Therapie eine der gefährlichsten Krebserkrankungen. Bei etwa 10.000 Neuerkrankungen jedes Jahr in Deutschland, nehmen 45% einen tödlichen Verlauf. Entscheidend für den guten Verlauf ist eine frühe Diagnose.

 

Dazu ist die Krebsvorsorge der gesetzlichen Krankenkassen wichtig und jährlich erforderlich.

 

Unter dem Kennwort „Krebsvorsorge-PLUS“ bieten wir Ihnen jedoch zusätzlich eine zeitgemäße und umfassendere Vorsorge nach dem neuesten Stand der Medizin an.

 

  • Thin-Prep-Pap-Test

    Eine verbesserte Technologie ermöglicht den PAP-Abstrich noch effektiver in der Krebsvorsorge einzusetzen. Eine besondere Technik und rechnergestützte Auswertung erhöht  die Zuverlässigkeit der Testergebnisse gegenüber der herkömmlichen Pap-Test-Technologie und frühe Vorstufen des Muttermundkrebses lassen sich noch besser finden.

  • HPV-Test

    Gebärmutterhalskrebs ist nach dem Brustkrebs der zweithäufigste Krebs der Frau. Bei relativ vielen Frauen ist Zervixkrebs mit HPV (Human–Papilloma-Viren) infiziert. Die Infektion wird überwiegend sexuell übertragen. Diese Erkrankung kann chronisch werden und nach Jahren zu krebsartiger Entartung führen. Frauen zwischen 20 und 30 Jahren sind am häufigsten betroffen. Bei Nachweis eines positiven Befundes (Virusnachweis) ergibt sich Ein deutlich höheres Risiko, welches entsprechende diagnostische und therapeutische Konsequenzen nach sich zieht.

  • Sonographische Zusatzuntersuchungen

    Zusätzliche Ultraschalluntersuchungen des Unterleibes und der Brüste, machen auch kleinste nicht tastbare Befunde erkennbar, welche entsprechende Risikopotentiale beinhalten. Diskrete Veränderungen der Eierstöcke, der Gebärmutterschleimhaut, Verkalkungen oder Zysten der Brust gehen nicht mit Vergrößerungen des Tastbefundes einher und sind daher auch nicht „tastbar“. Somit sind sie auch nicht im Frühstadium erkennbar.

  • Blasenkrebs-Früherkennung

    Der neue Test „NMP-22-Bladder-Check“ ermöglicht eine frühzeitige Diagnose des Harnblasenkarzinoms. Schnell und einfach – eine Urinprobe genügt. Der NMP-22-Test bestimmt dabei ein Protein, das ein Indikator für einen Tumor sein kann.

  • Immunologischer Stuhltest

    Durch einen selbständig durchgeführten Stuhltest, zu Hause einmalig abgenommen und in die Praxis gesendet, wird durch eine immunologische Untersuchung ein erhöhtes Darmkrebsrisiko nachweisbar bzw. minimierbar. Ab dem 56.Lebensjahr wird das 2-jährlich zur Pflichtuntersuchung.

  • Blutuntersuchungen

    Zur erweiterten Vorsorge ist eine regelmäßige Laboruntersuchung ratsam, auch wenn keine Erkrankung oder Beschwerden vorliegen, besonders wenn diese über eine Hausarzt-

    untersuchung noch nicht vorgenommen wurden. Neben Tumormarkern und Blutbild sind viele weitere Untersuchungen auf Wunsch möglich, wie Hormonstatus, Schilddrüsen-, Nieren-, Leber-Check oder Bestimmung der Blutzucker- bzw. Fettwerte.

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